Jakobsweg
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Santigo de Compostela – Negreira

Samstag, 2. Mai / 23 km

Übers Wetter (in der Schweiz regnets momentan ja heftig) und die öffentlichen Herbergen lasse ich mich heute nicht mehr aus. Die sind einfach wie sie sind – schlecht. Das war heute morgen auch der Zustand einiger Mitpilger nach dem gestrigen lustigen Abend. Ausserdem mussten wir uns von Sarah (AUS), Tom und Elaine verabschieden, die nicht nach Finisterre weiterlaufen. So wurde es doch ziemlich spät, bis ich mich auf den Weg machen konnte (9.30). Da aber die Strecke mit 23 km nicht allzu lang war, spielte die Zeit eine untergeordete Rolle. Das Laufen fühlte sich nach dem Ruhetag richtig toll an, auch wenn die Muskeln zu Beginn etwas lahm waren und gegen Ende sich die Füsse gemeldet haben. Aber der Weg war wunderschön, wieder richtig Camino mit ganz wenigen Pilgern, viel Wald und schönen Auf- und Ab-Wegen.

Etwas knifflig wird es mit der Aufteilung des 90 km langen Wegs nach Finisterre. Heute hatte ich die Wahl bei den besagten 23 km zu übernachten oder dann gleich 13 km weiter zu laufen. Nach dem relativ lockeren Tag heute werde ich morgen schauen, wie weit ich laufen mag. Wenns morgen läuft, könnte ich bereits übermorgen in Finisterre sein, ansonsten wirds ein Tag mehr. Und übrigens: ich war heute zuerst in der öffentlichen Herberge am Ortsausgang, bin dann aber wie verschiedene andere Pilger auch wieder zurück in den Ort zu einer privaten Herberge gelaufen.

Ein Blick zurück nach Santiago.

Unterwegs die Schilder und Steine.

Abwechslungsreich und nicht flach – die heutige Etappe.


 

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