Autor: Ladina

Windeltasche_ - 3

Windeltaschen-Frühling

  Mit dem Frühling kommen die Babies – und mit ihnen die Windeltaschen als beliebtes Geschenk. Für zwei neue Erdenbürger durfte ich ein Willkommensgeschenk nähen. Zu Beginn dauerte es ewig, bis ich oben, unten und seitlich alles wieder in Griff bekam… Zudem hat mich meine Stickmaschine bei Jérôme im Stich gelassen. Denn die sonst so zuverlässige Brother kennt das Zeichen „^“ nicht. Und ein Geburtsgeschenk mit unvollständig geschriebenem Namen geht gar nicht. So ist erstmals eine Windeltasche mit einem geplotterten Namen entstanden. Gefällt mit auch ganz gut und funktioniert eventuell auch mit bereits fertig genähten Windeltaschen. Müsste ich mal ausprobieren

Schluesselanhaenger_ - 5

Die Nähmaschine läuft wieder

Nach langer – sehr langer – Nähpause gehts wieder weiter! Die Nähmaschine war im Service, nur meine Nähfertigkeiten sind noch etwas eingerostet. So versuche ich mich momentan an eher einfacheren Sachen, beispielsweise Schlüsselanhänger. Diese sind bei uns ständig in Gebrauch und weisen dementsprechend Abnützungserscheinungen auf. Zudem können für die genähten Schlüsselanhänger auch kleinere Stoffresten verwendet werden. Aber irgendwie wird die Restenkiste trotzdem nie kleiner

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Safien Platz – Thusis

19. Juni / Walserweg Etappe 5 Nach einer erholsamen Nacht im Nühus und feinen Zmorga mit ausgezeichnetem Frischkäse vom Nachbarhof gings zuerst steil runter nach Safien Platz. Danach folgte eine etwas kürzere Wiederholung von Vals: Es ging wieder so stotzig hinauf, dass praktisch nur Höhenmeter und keine Distanz überwunden werden mussten. Der Weg war aber in einem ausgezeichneten Zustand und beherbergte einige tierische Überraschungen. Zuerst rettete sich ein Frosch hüpfend vor meinen Wanderschuhen, etwas später erstarrte mitten auf dem Weg ein kleines tiefschwarzes Fabelwesen vor meinem Getrampel. Es stellte sich später als junger Alpensalamander heraus. Heftig erschreckt habe ich eine Gemse, die direkt neben dem Weg graste und mit vollem Mund die Flucht ergriff. Bis Glas war ich richtig schön durchgeschwitzt, danach galt es aber die Jacke anzuziehen. Der Weg bis zum Pass war angenehm, jedoch auf der Strasse zu laufen. Wolken verhinderten, dass ich das im Buch beschriebene Panorama geniessen konnte. Immerhin güxelte der Piz Beverin teilweise aus dem Grau-Weiss heraus. Weil der Boden immer noch sehr nass und die Sicht äusserst schlecht war, entschied ich mich …

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Turrahus – Safien Platz

18. Juni / Walserweg Etappe 4 Mit nur 3,5 Stunden stand heute eine kurze Etappe auf dem Plan, die aber für einiges Kopfzerbrechen sorgte. Eine Frage war, ob ich die Etappe verlängern soll, beispielsweise zwei Stunden länger bis hinauf zum Glaspass. Nur ist ein steiler zweistündiger Aufstieg zum Abschluss des Wandertages nicht immer angenehm. Noch drängender wurde diese Frage, weil bei der Recherche nach einer Übernachtungsmöglichkeit in Safien Platz unerwartete Schwierigkeiten auftauchten. Das im Führer empfohlene Hotel und Restaurant Rathaus ist nämlich bis auf weiteres geschlossen, konkret bis ein neuer Pächter gefunden wird. Als Alternative spuckt mir das Internet einzig ein Bed & Breakfast aus, das jedoch 300 Höhenmeter und 40 Minuten oberhalb von Safien Platz liegt. Tönt irgendwie nach Umweg oder Extraschlaufe. Und weil ich während der Wanderung eher auf Hüttenstandard eingestellt war, erscheint der Preis für eine Person (meine liebe Begleitung verlässt mich leider nach dieser Etappe) eher hoch. Nach langem Hin und Her, tausend Mal in Frage stellen und nicht entscheiden können, bleibts dann doch beim am Dienstag gefassten Plan: Vom Turrahus laufe ich nur …

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Vals – Turrahus

17. Juni / Walserweg Etappe 3 Von den fünf Etappen, die für diese Woche geplant sind, gilt diese als Königsetappe: hier werden jede Menge Höhenmeter gefressen, 1’160 hinauf und 720 hinunter. Im Walserwegbuch von Irene Schuler wird sie als «konditionell anspruchsvolle Bergwanderung durch eine vielfältige Natur- und Kulturlandschaft» beschrieben. Vom Dorfplatz in Vals macht der Weg keine langen Faxen, sondern führt in gerader Linie durch die letzten Häuser direkt den stotzigen Hang hoch. Gleich am Dorfrand kann man sich für einen etwas sanfteren Einstieg entscheiden und kurz oder etwas länger auf der Strasse hochlaufen. Ansonsten geht es auf dem Wanderweg möglichst direkt steil hinauf, was manchmal schon fast an Treppensteigen erinnert. Zum Glück muss ich da nicht runterlaufen… Der Weg durch den Wald ist im untersten Teil von einem letzten heftigen Unwetter kräftig durchgewirbelt worden. Und der Weg scheint gut gedüngt, muss doch unmittelbar vor uns eine Schafherde hinaufgekraxelt sein. Schritt für Schritt und ein Schweisstropfen am anderen gehts möglichst direkt 700 Höhenmeter hinauf. Dabei fühlt man sich ein bisschen wie einer dieser vielen riesigen …

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Hinterrhein – Vals

16. Juni /Walserweg Etappe 2 Von Hinterrhein kann man den Hang zum Valserberg schön hinaufschauen. Viele Höhenmeter (880) und wenig Distanz erwartet einen da zum Pass hinauf. Der Valserberg war lange eine wichtige Verbindung, gingen die Valser doch stets lieber nach Hinterrhein über den Pass, als das Tal hinab nach Illanz. Walser und Romanen sind definitiv zwei Paar Schuhe, das wurde uns in Vals in der Beiz von den Einheimischen beim Feierabendbier (hier wird keine Stange sondern nur Calanda in der Flasche getrunken) nachdrücklich bestätigt. Der Weg hinauf zum Valserbergpass ist angenehm zu laufen, die erste Hälfte kann man auf einem breiten Weg gehen, die zweite führt über Bergpfade. Ganz oben erwarteten uns drei kleine, letzte Schneefelder am Sonnenhang. Nach dem Pass waren wir auf ein grosses Schneefeld eingestellt, dass es aber grad so riesig war, tja, das hätten wir nicht gedacht. Trotz Regen war die Sicht gut, so dass wir weit sehen konnten, um jeweils eine weit entfernte Wegmarkierung sehen zu können. Ein eigentliches Inselhopping vollführten wir, immer möglichst kurz durch den gut tragenden, …